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Jean Nouvel in Wien

Dienstag, Dezember 29th, 2009

In der Praterstraße im zweiten Bezirk baut Jean Nouvel ein multifunktionales Gebäude, dass hauptsächlich als Hotel genutzt werden soll. Das Objekt liegt direkt am Donaukanal gegenüber dem Schwedenplatz und soll ein architektonisches Highlight für Wien werden.

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Auffallend an dem jetzigen Bauzustand sind die verschieden eingesetzten Glas- und Fassadenarten. Das überdimensionale schräge Foyer wir auch in der Fassade durch eine transparente Glashaut dargestellt. Gespannt kann man auch auf die Mediendecke sein, die das Foyer im inneren beleuchten wird.

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Play the City

Mittwoch, Dezember 16th, 2009


Architekturlinienbus 09

Dienstag, Oktober 6th, 2009


Brno beginnt als Straße in Wien. Bevor es losgeht, sind wir schon wieder da. Die Grenzen überschreitende Busreise „Architekturlinienbus“ soll mit ihren architektonischen und landschaftlichen Highlights entlang der Brünner Straße dieser Tatsache gar nicht widersprechen. Beginnen wird die Reise bei der Heimat der Busse, nämlich in Wien bei der neuen Autobusgroßgarage Leopoldau vom Architekturbüro fasch&fuchs.

Architekturlinienbus - grenzenloser Fahrplan:

Architekturlinienbusse überschreiten Grenzen. Räumlich wie inhaltlich. Der Bus dient dabei stets als Hilfsmittel, um vom mikroskopischen Detail bis zum urbanistischen Zusammenhang die Orte, Städte und Landschaften zu erfahren. Themen sind die Region, ihr Urbanismus und ihre Entwicklung genauso wie die objekthafte, geschichtsträchtige Architektur. Um dieser Geschichte auf die Spur zu kommen, wird sie gemeinsam mit den ArchitektInnen, NutzerInnen und den Fahrgästen des Architekturlinienbusses als erlebbares Objekt diskutiert. Der Bus verkehrt gleich einer Architekturlinie, mit der Möglichkeit zum Ein- und Aussteigen. Bisherige und zukünftige Fahrten führten bzw. führen ins östliche Nachbarland oder kommen daher. Orientiert sind Architekturlinienbusse in beide Richtungen im Sinne einer gemeinsamen Europaregion, die mittlerweile Grenzen nur mehr am Papier kennt! Dominik Scheuch

ARNULF RAINER MUSEUM

Samstag, September 26th, 2009

Am 25. September 2009 fand die feierliche Eröffnung des Arnulf Rainer Museums in Baden bei Wien statt. Dem 1929 hier gebodasenen internationale bekannten Künstler wurde in seiner Heimatstadt ein Denkmal gesetzt.

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Arnulf Rainer ist für seine Übermalungen bekannt geworden. Er beginnt seine Kunstwerke nicht auf einem leeren Blatt Papier sondern transformiert bestehende Dinge zu etwas neuem. Diesem Prinzip folgend hat das junge Architektenteam lottersberger-messner-dumpelnik das im klassizistischen Stile errichtete Frauenbad in Baden zu einem Museum transformiert.

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Das Architektenteam von links nach rechts: Marko Dumpelnik, Christopher Lottersberger und Richard Messner.
www.l-m-d-architekten.at

LINZ2009

Donnerstag, September 3rd, 2009

Linz ist, neben Vilnius in Litauen, 2009 Kulturhauptstadt Europas. Hier ein kleiner Bericht über die dafür entstandene Architektur und andere Installationen.

14:00, Ankunft im Pixelhotel link - ein Hotel der unkonventionellen Art.

Die Zimmer dieses Gästehauses sind auf ganz Linz verteilt und befinden sich in interessanten aber bis jetzt ungenutzten Räumen.  Unser Zimmer befand sich in der ehemaligen Volksküche, heute Standort des Architekturforums Oberösterreich.

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Danach gleich zum von den Architekten CARAMEL gestalteten INFOPOINT für Linz 09 um zu sehen was heute so los ist - aha die eröffnung des LINZER AUGES - da werden wir später hinschauen.

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Als erstes geht es zum Schloßmuseum dort wurde von den Architekten HOPE OF GLORY der um 1800 abgebrannte Südflügel wieder geschlossen.

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Schön schwebt der Riegel mit Hilfe einer gewaltigen, sichtbaren Stahlkonstruktion über dem alten Gemäuer. Durch den Schlitz zwischen „Alt“ und „Neu“ der als Verteilerebene dient, ergeben sich schöne Ausblicke auf die Stadt – auch auf das neue ARS-Electronica Center.

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Nun geht es gleich wieder bergab zum ARS-Electronica Center.


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Am 21. August ist das LINZER AUGE eröffnet worden. Es ist eine auf der Donau schwimmende und rotierende Plattform. Leider war die Installation noch nicht ganz fertig und des halb für die Öffentlichkeit nicht begehbar.

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Noch schnell ein Kaffee im Lentos und der Besuch der Kulturhauptstadt 2009 ist auch schon wieder zu ende.

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Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände - Günther Domenig

Mittwoch, April 29th, 2009

Das monströse Bauwerk hat Domenig unmittelbar zur Gegenrede herausgefordert. Als einer der neun Architekten und Büros, die zu dem Wettbewerb für den Bau des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände eingeladen waren, hatte er nach der ersten Begegnung mit der NS-Hinterlassenschaft seine Lösung gefunden. “Für mich ist der Ansatz einfach und klar: Ich will diese Macht der Gewalt brechen”, sagt der 64jährige. Aus dieser Grundüberlegung heraus entwickelte der Architekt sein Konzept für das Doku-Zentrum, das eine Fachjury schließlich mit dem ersten Preis bedachte.
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Kolumba Kunstmuseum - Peter Zumthor

Mittwoch, April 29th, 2009

Das Kunstmuseum des Erzbistums Köln. 1853 gegründet als Diözesanmuseum Köln, trägt es seit 2004 den Namen “Kolumba”, der den Ort seiner neuen Beheimatung bezeichnet. Der lange vorbereitete Neubau in der Kölner Innenstadt ist seit dem 15.September 2007 geöffnet. Ein Dreiklang von Ort, Sammlung und Architektur. Zweitausend Jahre abendländischer Kultur sind in einem Haus zu erleben. In der Kunst mit Werken der Spätantike bis zur Gegenwart. In der Architektur im Zusammenwirken der Kriegsruine der spätgotischen Kirche St. Kolumba, der Kapelle “Madonna in den Trümmern” (1950), der einzigartigen archäologischen Ausgrabung (1973-1976) und dem Neubau nach dem Entwurf des Schweizers Peter Zumthor.

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international school st. gilgen

Dienstag, September 2nd, 2008

von architekt alexander serda link. bei 30.000€ schulgeld im jahr darf man sich einiges erwarten. die architektur erfüllt meiner meinung nach diese ansprüche. eine sehr harmonische campusanlage mit viel freiraum und unmittelbarer anbindung an den wolfgang see. die baukörper wirken nicht zu sehr abgehoben und gliedern sich angenehm in die umgebung.
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water board

Donnerstag, August 21st, 2008

mit wasser spielen ohne nass zu werden !!

architekturlinienbus 08

Dienstag, Mai 20th, 2008

eine grenzüberschreitende busreise von wien nach bratislava und retour. konzept und führung dominik scheuch / yesdesign [link]

weikendorf. wo zum geier liegt weikendorf ? jetzt weiß ich es. irgendwo zwischen der “sommerszene gänserndorf” und “hotela kyjev” in bratislava. das land, die region sind zwar thema der architektureise, was aber zu beginn zählt ist die durchquerung einer linie und die architektur. “der bus”, sagt organisator dominik scheuch, seinerseits landschaftsarchitekt, urbanist und zwillingsstadtdenker “kommt am schluss”. deshalb wird die tour auch zu fuß über die “aristides de sousa mendes promenade” begonnen.


aristides de sousa mendes promenade, A-1220 wien

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1 dipl.-ing. xaver marschalek vom atelier albert wimmer erklärt [link]
2 transparente stahl-glas-konstruktion
3 “reiseleiter” dominik scheuch

weiter geht es unter dem neugestalteten eingangsbereich des konferenzzentrums hindurch zur einstiegstelle auf level -10 meter.

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1 architekt christian knechtel [link]
2 die farbe der konstruktion assoziiert “doka”-platten
3 wabenstruktur aus holzleimbindern
4 level -10m


weiter geht es zu einer der ersten mehrgeschossigen wohnhausanlage in holzbauweise - die WHA am mühlweg - von hermann und johannes kaufmann. möglich wurde dies durch die novelle der wiener bauordnung im jahr 2001. nun sind nicht nur eingeschossige gebäude und objekte der bauklasse I in holzbauweise möglich, sondern mit der regel 4+1 können auf ein massives erdgeschoss bis zu 4 stockwerke in holz errichtet werden.

voralberger “know-how” im geförderten wiener wohnbau

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1_unbehandelte lärchenfassade
2_nun war mein architektonisches wissen gefragt
3_alle details werden genau unter die lupe genommen
4_geschossweise brandschutzschoten

wie man durch wenige, intelligente eingriffe aus einer brach liegenden “wiesn” ein pulsierendes festivalgelände machen, kann schilderte uns florian sammer vom büro sammerstreeruwitz [link] anhand der “sommerszene gänserndorf”.

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1_eine tribüne für konzerte…
2_…kioske für das leibliche wohl…
3_…und bald wird das holzgerüst komplett begrünt sein.

die nächste haltestelle des architekturlinienbuses befand sich in weikendorf. dort hat der künstler michael kienzer den wettbewerb für die umgestaltung des ehemaligen feuerwehrhauses zu einem sozialen zentrum - den “kunstraum weikendorf” - gewonnen.

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1_ehemaliges zeughaus in weikendorf
2_durch die große scheibe sind die exponate jederzeit zu besichtigen
3_vorpremiere der installation von bruno gironcoli

weder der hase, der uns wagemutig vom weg abbringen wollte, noch überbreite traktoren auf 3 m breiten landstraßen, konnten uns davon abbringen unsere nächste station, das “hotela kyjev” in bratislava ,zu erreichen. dort verspeisten wir in gediegenem “ost-kitsch”-flair unter berieselung von klaviermusik unser mittagessen.


zwei “wahrzeichen” von bratislava: “novy most” (neue brücke) mit dem ufo und die burg

als folge des rasante wirtschaftswachstums der region sind einige neue wohnbauprojekte entstanden. die meisten durch internationalen investoren finanziert. man gibt sich weltoffen und erfolgreich. der standard ist sehr gehoben und nicht für alle slowaken leistbar.

ein beispiel dafür ist das “octopus habitat” von grido architekti [link]

alle fenster haben eine parapethöhe von ca. 50 cm. die restlichen für eine ausreichende absturzsicherung von 1 m erforderlichen 50 cm, werden über eine glasscheibe in der fassadenebene erreicht. dadurch wird ein gleichmäßiger abstand zwischen den fensterbändern erreicht und es ergibt sich ein sehr homogenes fassadenbild.

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1_viel natur auf der begrünten garage
2_terrassen am dach
3_große öffnungen in den baukörpern
4_künstliches licht im inneren
5_ansicht vom architekten

wohnkomplex “rozadol”, von peter moravčík und juraj sujan

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1_wohnturm mit pool am dach
2_sushi lokal gestaltung von architekti Dzurilla, Jurkovič, Kordík, Žitňanský [link]
3_ein glas sake 320 kronen = 10 €

matus vallo und oliver sadovsky [link] haben noch als studenten den wettbewerb für die bebauung eines weinberges im umland der stadt gewonnen. sie errichteten dort 21 reihenhäuser auf drei ebenen.

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1_garagen als abgrenzung zu zukünftiger bebauung
2_matus vallo und oliver sadovsky
3_4_interior design

wohnhausanlage “riverside”, von peter moravčík und juraj sujan

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1_abtreppung zur donau
2_großzügige freiflächen

nach ein paar schwierigkeiten den richtigen weg heraus aus bratislava zu finden, kamen wir mit einer halben stunde verspätung in der ehemaligen tabakfabrik in hainburg an. dort hat reinhard gallister [link] ein gläsernes objekt in stromlinienform “angedockt” und somit das gesamte zweite geschoss in eine “kulturfabirk” verwandelt.

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1_ein fabrikgebäude mit schlossähnlichem charakter
2_aufzug zum café
3_architekt gallister
4_sonnenuntergang über der donau

in die kulturfabrik sind ein veranstaltungsaal und ein raum für wechselausstellungen integriert worden. über eine glasscheibe im boden können wissenschaftler bei ihrer arbeit beobachtet werden.

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da wir uns von dem herrlichen ausblick über die donauauen nicht trennen konnten kam der architekturlinienbus mit etwas verspätung um 22:00 uhr am endpunkt und somit wieder am anfangspunkt der reise beim “vienna international center” in wien an.

“der weg ist das ziel” klingt schon etwas abgedroschen, die architektur die man aber entlang einer linie, die zwei punkte verbindet, erleben kann ist spannend und abwechslungsreich. verändert man den start- und endpunkt, ergeben sich beliebig viele neue linien die es zu erforschen gilt. in diesem sinne hoffen alle beteiligten auf eine baldige wiederkehr des architekturlinienbuses und sind schon auf den neuen fahrplan gespannt.