Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände - Günther Domenig
Das monströse Bauwerk hat Domenig unmittelbar zur Gegenrede herausgefordert. Als einer der neun Architekten und Büros, die zu dem Wettbewerb für den Bau des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände eingeladen waren, hatte er nach der ersten Begegnung mit der NS-Hinterlassenschaft seine Lösung gefunden. “Für mich ist der Ansatz einfach und klar: Ich will diese Macht der Gewalt brechen”, sagt der 64jährige. Aus dieser Grundüberlegung heraus entwickelte der Architekt sein Konzept für das Doku-Zentrum, das eine Fachjury schließlich mit dem ersten Preis bedachte.